Besser Vergleichen. Kaisa Kaakinen über den Wert der komparatistischen Methode zu Beginn des 21. Jahrhunderts
DOI:
https://doi.org/10.22029/ko.2019.1009Abstract
Dass eine Dissertation in Comparative Literature unterschiedliche Autoren und ihre Werke vergleicht, ist kaum überraschend. Dass der Vergleich aber dezidiert zur Durchführung einer Reflexion auf die komparatistische Methodik wird, ist nicht ganz so selbstverständlich. Der Anspruch, durch ihr gezieltes Konstellieren Neues über jeden einzelnen der analysierten Texte sagen zu können, verbindet sich mit der Erwartung, die Praxis des Zusammenstellens und Vergleichens selbst besser zu verstehen. Kaisa Kaakinens Comparative Literature and the Historical Imaginary. Reading Conrad, Weiss, Sebald versucht sich an gerade dieser doppelten Besinnung – „The form of this book reflects the activity it studies“ (S. 25) – und setzt damit gleich zu Beginn auch explizit den Rahmen für eine komplexe, vielschichtige Arbeit.

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