Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ‚Übrig-Gebliebenes‘

  • David-Christopher Assmann Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik

Abstract

Der von Christiane Lewe, Tim Othold und Nicolas Oxen herausgegebene Band Müll. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Übrig-Gebliebene eröffnet in Schlaglichtern Zugänge zu ‚übrig-gebliebener‘ Materialität in kulturwissenschaftlicher Perspektive. Ausgehend von der Annahme, bei nicht mehr gebrauchten Dingen handele es sich um das Ergebnis sozio-kultureller Zuschreibungsprozesse, interessieren sich die Beiträge für so unterschiedliche Phänomene wie die Inszenierung von Müll im Fernsehen, Gender und Schmutz, Gebäuderecycling, Self-Storage oder künstlerische Auseinandersetzungen mit Müll. Als gemeinsamer Schnittpunkt der Fallstudien stellt sich dabei das Vorhaben heraus, den als konventionell unterstellten Abwertungen des Übrig-Gebliebenen entgegenzuarbeiten. Eine literaturwissenschaftliche Perspektive fehlt hingegen.

Veröffentlicht
2017-10-20
Zitation
ASSMANN, David-Christopher. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ‚Übrig-Gebliebenes‘. KULT_online, [S.l.], n. 52, okt. 2017. ISSN 1868-2855. Verfügbar unter: <https://journals.ub.uni-giessen.de/kult-online/article/view/160>. Date accessed: 14 nov. 2018. doi: https://doi.org/10.22029/ko.2017.160.
Rubrik
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