Aus Lateinamerika in den Nahen Osten: Die Geschichte der argentinisch-jüdischen Auswanderung nach Israel

  • Mariusz Kałczewiak Justus-Liebig-Universität Gießen

Abstract

Das Buch von Sebastian Klor untersucht die Geschichte der jüdischen Auswanderung von Argentinien nach Israel. Klor definiert die Gründung des Staates Israel in 1948 und den Sechstagekrieg als historische Zäsuren, die den Anfang und das Ende seines Forschungszeitraums bezeichnen. Between Exile and Exodus analysiert die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen in Argentinien und Israel und findet vielfältige Faktoren, die die Auswanderung beeinflussten, so war sie z.B. nicht eindeutig an argentinischen Antisemitismus oder zionistische Träume gekoppelt. Klor porträtiert die jüdische Auswanderung von Argentinien nach Israel wie jede andere Form der Migration und schlägt vor, dass die Alija (hebräisch für Aufstieg, wie die Auswanderung nach Israel benannt wird) nicht als Sonderfall zu betrachten.

Veröffentlicht
2018-08-01
Zitation
KAŁCZEWIAK, Mariusz. Aus Lateinamerika in den Nahen Osten: Die Geschichte der argentinisch-jüdischen Auswanderung nach Israel. KULT_online, [S.l.], n. 55, aug. 2018. ISSN 1868-2855. Verfügbar unter: <https://journals.ub.uni-giessen.de/kult-online/article/view/204>. Date accessed: 21 aug. 2018. doi: https://doi.org/10.22029/ko.2018.204.
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